Reise 2025
 Schwarzsee FR
Samstag 23. August

ICI C’EST FRIBOURG
Pünktlich um 08.00 Uhr sitzen alle 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer abfahrbereit im Car. Nur einer ist noch nervös: unser Reiseleiter Dani Sudan. Er sucht verzweifelt in all seinen Taschen nach dem Handy – ohne Erfolg. Auch ein Kontrollgang zum Auto bringt keine Lösung. Also geht es eben ohne Telefon los. Wenn das nur gut kommt, denkt sich Dani.

Unser Chauffeur Arno Wahl von Twerenbold Reisen begrüsst uns mit einigen Hinweisen: anschnallen, Getränkeausgabe, Toilette – und schon rollen wir los. Ziel ist der Schwarzsee im Freiburgerland.
Einige erinnern sich: Vor vielen Jahren gaben wir ein für uns ausrangiertes Feuerwehrfahrzeug an die 
Feuerwehr St. Ursen ab. Damals führte unsere Vereinsreise ebenfalls in den Sensebezirk. Heute knüpfen wir an diese Erinnerungen an.

Wer sich nicht schon vor der Abfahrt zugegriffen hat, stärkt sich im Bus mit einem Gipfeli und kaltem Kaffee. Ein grosses Dankeschön an die Sponsorin Frau Emini vom Spar an der Breitistrasse Kloten.
Die Fahrt über die A1 verläuft überraschend staufrei über Bern bis Düdingen, wo wir die Autobahn verlassen. Nach rund 30 Kilometern durch das idyllische Freiburgerland erreichen wir die Talstation Gypsera am Schwarzsee. Glücklicherweise verlangt heute niemand Wegzoll beim Zollhaus – das war früher anders.
Da das OpenAir an der Talstation erst am Abend startet, fahren wir direkt mit der Sesselbahn hinauf zur Riggisalp (1’491 m ü.M.).


Reise 2025

Oben angekommen geniessen wir die Aussicht. Zwar hängen die Berge leicht in den Wolken, doch die
Gleitschirmflieger lassen sich nicht davon abhalten, ihre Kreise zu ziehen. Nichts für uns, wir gehen direkt in den Gartenbeiz zum Apéro. Plötzlich zieht es alle nach Innen, doch halt, zuerst muss das obligate Gruppenfoto in den Kasten. 

Jetzt heisst es im Innern Platz zu nehmen und auch gleich an das Buffet mit Grilladen und frischen Salaten. Es ist Selbstbedienung, an der Kasse einfach alles auf Tisch 16 schreiben lassen.
Nach angeregten Gesprächen und gemütlichem Beisammensein geht es weiter.

Reise 2025

Dass wir ein bisschen ins Alter gekommen sind, zeigt sich daran, dass niemand den Monster-Trottikick will, wir fahren mit der Sesselbahn ins Tal. Wer Lust und fitte Beine hat, spaziert anschliessend rund um den Schwarzsee – ein leichter Weg von etwa einer Stunde. Unterwegs entdecken wir in einer Felswand den mächtigen Drachen, der an die Entstehungssage des Schwarzsees erinnert.

Punkt 15h heisst es erneut Einsteigen in den Car. Die Rückfahrt verläuft zwar auf derselben Strecke, doch diesmal bleibt uns der Stau auf der A1 zwischen Bern und Zürich nicht erspart. In Olten verlassen wir die Autobahn, denn Dani kennt eine Überraschung:
Wir machen Halt in Theo’s Bäsebeiz in Trimbach. Wirt Theo Niklaus bewirtschaftet hier seit über 20 Jahren Wir machen Halt in Theo’s Bäsebeiz in Trimbach. Wirt Theo Niklaus bewirtschaftet hier seit über 20 Jahren seine charmante Beiz.

Reise 2025

Die aus einem ehemaligen Bienenhaus entstanden ist. Gemeinsam mit seiner Frau und Tochter sorgt er für herzliche Gastfreundschaft. Das feine Zvieriplättli ist wohl verdient nach diesem strengen und abwechslungsreichen Tag.
Gestärkt geht es via Aarau zurück auf die Autobahn, und diesmal ohne Verzögerungen erreichen wir Kloten –
knapp noch bei Tageslicht.

Unterwegs gedenken wir unserem Gründungsmitglied Hubert Brandstetter und unserer langjährigen Gönnerin Elfie Thoma die kürzlich verstorben sind. Weiter hat uns Dani bereits auf die nächste Reise eingestimmt. Nur so viel sei verraten: 2026 geht es Richtung Appenzell.
Ein herzliches Dankeschön an Dani Sudan für die hervorragende Organisation und die wie immer ausgezeichnete Reiseleitung!

Euer Berichterstatter: Heinz Eberhard

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